Kaya

Bico, ein Straßenhund von Lanzarote, war ca. 8 Monate alt, als er im Februar 2003 zu uns kam.  Er wog bei 48 cm nur 14 kg, war viel zu mager, hatte Haut- und Gelenkprobleme und keine Kondition.

Deshalb sind wir mit ihm zum TA und er bekam Spritzen für die Gelenke und Lösungen zum Waschen der Haut. Da sich die Haut nicht besserte, wurde im März 03 mit Griseo 500 behandelt. Das Hautproblem bekamen wir nicht in den Griff. Wir haben so viel ausprobiert und nichts half. Es sollte ein Pilz sein, aber es wurde bei keiner Untersuchung nachgewiesen.


Dann bekam er auch noch  eine Eiterbeule an der Schulter und deshalb Antibiotikum.

Das 2. Problem: er hat nach dem Trinken und Fressen meistens alles dick in Schleim verpackt wieder erbrochen. Ich habe dann angefangen, ihm nur sehr kleine Portionen anzubieten und es wurde etwas besser.

Mitte/Ende April verschlechterte sich sein Zustand. Er hatte Luftnot, konnte keine Spaziergänge mehr machen, röchelte und war sehr schlapp.
Der TA tippte auf Asthma und nach einer ersten Cortisonspritze wurde es kurzzeitig besser. Also bekam er Cortison, ACC und kreislaufstärkende Tropfen.

Ein Blutbild wurde gemacht, er hatte 38 000 Leukos und eine leichte Hausstauballergie.

Es wurde aber nicht besser, sondern nur schlimmer.

Nachdem er bei einer Untersuchung kollabierte, wurde ich in eine große Praxis überwiesen. Mittlerweile ging es ihm sehr schlecht. Er bekam ca. alle ½ Stunde Anfälle, besonders nachts, fing an zu würgen und drohte zu ersticken. Die Augen waren anschließend blutunterlaufen und er total fertig.

In der anderen Praxis wurde er 2 Tage untersucht. Röntgen der Luftröhre, Speiseröhre, Herz und Lunge. Es wurde endoskopiert und und und ! Das Herz und die Lunge  waren vergrößert. Beim Abhorchen klang alles gedämpft. Flüssigkeiten hatten sich eingelagert. Untersuchungen auf Herzwürmer und alle
Mittelmeerkrankheiten folgten. Alles negativ. Blut war immer noch schlecht. Also noch mal Antibiotikum. Etwas besser ging es nun. Aber ich habe oft gedacht, gleich geht er über die Regenbogenbrücke. Die TÄ sagten, so können wir nicht ewig weitermachen. Das Tier quält sich, irgendwann muss man auch mal über die letzte Spritze reden. Wir waren ziemlich fertig und traurig.

Dann wurde er noch in Gießen in Narkose im Hals untersucht. Nun hatten wir endlich eine Diagnose. Seine Stimmbänder straffen sich nicht.

Es wurde uns so erklärt, dass es wohl eine Bindegewebsschwäche sei und es könne sich evtl. noch verwachsen. Auch kämen die ausgesendeten Nervenreize nicht bei den Stimmbändern an.

Er hat dann auf Empfehlung einer befreundeten Medizinerin
MSM bekommen und außerdem Kräuterblut mit Eisen. Innerhalb von 10 Tagen wurde seine Haut gut. Man konnte förmlich sehen, wie die Löcher zu wuchsen. Sein Allgemeinzustand besserte sich zusehends, das Blutbild war ok und wir waren, im Vergleich zu vorher, richtig zufrieden.

Er brauchte auch keine Medikamente mehr, außer Mucosolvan zum Schleimlösen.

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